Trainer des JKO

Der Judo-Kwai Oensingen fördert seine Judotalente und besucht deshalb jährlich ca. 12 Turniere im In- und Ausland. Dabei konnten bereits zahlreiche schöne Erfolge gefeiert werden. Auch organisiert der Judo-Kwai Oensingen ein eigenes Nationales Schüler-Mannschaftsturnier sowie ein Ranking 500 Einzelturnier.

 

Der grosse Erfolg ist unserem tollen Trainerteam zu verdanken, das auf und neben der Matte vollen Einsatz gibt:

René Bobst

 

Technischer Leiter

Trainer

079 251 39 90

renebobst@ggs.ch

Nina Weber

 

Trainerin

Joël Wyss

 

Trainer

Gisela Löffel

 

Nachwuchs-Chefin

Trainerin

079 469 64 69

Nicole Anderegg

 

Trainerin Krabbelgruppe


Interview Trainerteam

Wann hast du mit Judo begonnen und wieso?

1978 besuchte ich den Anfängerkurs in Balsthal. Meine Eltern meinten damals, dass ich mich muss wehren können.

Mein Mami hat mich 2005 ins Judo geschickt und obwohl es mir anfangs nicht sehr gefallen hat bin ich dabei geblieben und es hat sich zu meiner grössten Leidenschaft entwickelt! 

Das erste Mal stand ich 1999 in einem Dojo. Auf der Suche nach einem sportlichen Ausgleich hat mich damals mein Vater für Judo begeistern können. Er hat viele Jahre den Sport betrieben und konnte mich super unterstützen

Im Jahr 2000 habe ich beim JKO den Anfängerkurs besucht. Ich war immer die kleinste und schmächtigste in der Klasse, deshalb hat mich meine Mutter ins Judo geschickt

Mit Judo begonnen habe ich im August 2000. Auf den Sport aufmerksam geworden bin ich durch meine Schwester. Sie hat 2 Jahre zuvor mit dem Judo begonnen. Danach wollte ich mich unbedingt auch darin probieren



Welche ist deine Lieblingstechnik und warum?

Während meiner aktiven Zeit eindeutig Seoi-nage und Fegetechniken. Auch als Trainer ist der Seoi-nage mein Steckenpferd.

Harai-Goshi, selbstverständ-lich mit linkem Griff. Da ich ziemlich gross bin kann ich ideal auf den Rücken meines Gegners greifen und anschliessend mit dem Bein etwas nach-helfen. Ausserdem muss ich beim Harai-Goshi nicht so weit in die Knie wie bei den meisten anderen Techniken nach vorne.

Hane-goshi, diese Technik passt gut zu meiner Körperstatur und ist vielseitig kombinierbar

Morote-seoi-nage, ohne spezifischen Grund. 

Meine Lieblingstechniken sind der Ippon Seoi Nage und der Harai Goshi. Beide Techniken können im Wettkampf sehr variabel eingesetzt werden



Was ist deiner Meinung nach das Beste am Judo?

Judo ist sehr komplex. Es braucht alle körperlichen Eigenschaften, wie Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Technik, Koordination, usw. Es reicht nicht wenn ich nur an einem Ort meine Stärken habe.

Die ganze Geschichte, die Philosophie, usw. sind sehr spannend.

Judo ist einzig-artig. Egal was man für Beding-ungen mitbringt, Judo lässt sich individuell an jede Person an-passen. Ausserdem fordert mich das Judo jeden Tag neu, manchmal klappen Dinge perfekt und im nächsten Training habe ich das Gefühl ich kann nicht einmal Laufen. Man kann immer weiter an sich arbeiten!

Judo ist sehr vielseitig. Der Körper wird in den Bereichen Koordination, Orientierung, Rhythmisierung und Differenzierung intensiv gefordert. Das gezielte Zusammenspiel aller Bereiche ergibt ein tolles Körpergefühl. Besonders nach einer perfekt gelungenen Technik. Der gegenseitige Respekt und Umgang untereinander ist im Judosport vorbildlich

Das Gefühl, wenn ein Wurf im Randori oder Wettkampf perfekt gelingt

Einen Kampf mit einer Wurftechnik Ippon zu gewinnen.



Was war bisher dein grösster Erfolg?

Als aktiver Wettkämpfer hielten sich meine Erfolge auf bescheidenem Niveau. Als Trainer kamen Erfolge dazu mit div. Einzelsportler auf nationaler Ebene und als Nationaltrainer U17 auf internationaler Ebene. So wurde ich 2001 auch zum Nachwuchstrainer des Jahres gewählt.

Diverse Bronze-medaillen sowie eine Silber-medaille an der Schweizer Einzelmeister-schaft. International der Sieg am Turnier in Sindelfingen sowie die Teil-nahme an den European Uni-versity Games 

Als Kind und Jugendlicher kam ich ein paar Mal auf einen Podestplatz. Dies liegt aber eine Weile zurück. Die Fortschritte der Schüler und das Bestehen deren Gurtprüfungen ist für mich auch ein Erfolg

2. Platz am European Cup in Sarajevo 2017 und die Vize-Schweizermeistertitel

Ich konnte mich bereits einige Male für die Schweizermeisterschaft qualifizieren und an einigen internationalen Turnieren teilnehmen.



Warum bist du Trainer geworden?

Es fasziniert mich, jungen motivierten  Sportler Judo beizubringen und gemeinsam auf Ziele hinzuarbeiten. Nur wer motiviert ist, erreicht auch seine Ziele. Und jeder Sportler ist anders. Ich kann nicht ein "Programm" über alle stülpen, sondern für jeden ein angepasstes.

Zu sehen wie sich die Kleinsten freuen wenn sie das erste Mal den Gurt richtig binden oder eine Vorwärtsrolle machen ist jedes Mal ein schöner Moment. Ausserdem möchte ich dem Sport, der mir so viel gibt, auch etwas zurück-geben.

Das Gelernte weiterzugeben und die Entwicklung der Schüler motivieren mich dazu. Es bereitet mir Freude, das Training kreativ zu gestalten und die Reaktionen der Schüler zu beobachten

Ich möchte meine Freude am Judo teilen und es macht mir extrem viel Spass zu sehen wie sich die Kinder weiterent-wickeln und Fortschritte machen

Ich möchte meine Freude am Judo und das Wissen darüber gerne weitergeben. Mit jüngeren Kindern zu arbeiten macht mir sehr viel Spass, da die Kinder meine eigene Freude an der Bewegung und dem Sport teilen. Mit jüngeren Kindern ist jedes Training wieder anders als das zuvor, egal wie genau das Training im Vorfeld geplant wurde. Das macht das Leiten des Trainings interessant und abwechslungsreich. 



Was möchtest du unbedingt noch erreichen?

Gesund alt werden. Und vielleicht einmal einen meiner Schützlinge an einem internationalen Grossanlass am Start sehen.

Ich würde gerne die oberste Treppchenstufe noch ein paar Mal erreichen, besonders an der Schweizermeisterschaft. 

Mir persönlich wieder mehr Zeit fürs Judo nehmen und endlich die Prüfung zum schwarzen Gürtel bestreiten. Meine Begeisterung zum Judosport weitergeben und noch möglichst lange auf den Matten zu trainieren

Gold an der Schweizer Einzelmeisterschaft

 

(und wenni mit 80gi no muess goh ;-) )

Ich möchte an einer Schweizermeisterschaft das Podest erreichen und den Sport noch lange mit Freude ausüben.